Klopf, klopf, klopf, klopf,… Mein Puls. Normalerweise ein gutes Zeichen, denn gebrauchen kann man ihn ja schon. Allerdings geraten wir gerne mal abends aneinander – nämlich genau in dem Moment, wenn mein Freund und ich uns eine gute Nacht gewünscht haben und einige erholsame Stunden Schlaf vor uns liegen.
Besonders jetzt in der Prüfungszeit schwirren mir die wildesten Gedanken durch den Kopf. „Wie lautete nochmal Formel sowieso und… Moment… liegt da nicht seit drei Tagen nasse Wäsche in der Waschmaschine?“ Das gehört noch zu den harmlosen Sachen, die sich vorm Schlafen in meinem Oberstübchen abspielen.
Getreu dem Motto „Geteiltes Leid ist halbes Leid“ kriegt das in solchen Momenten auch mein Freund zu spüren – er ist dann wenig begeistert, aus seinem schnarchenden Zustand gerissen zu werden, war er doch gerade aufgebrochen, um mit Batman zusammen die Welt zu retten.
Vor etwa einer Woche wollte er dann plötzlich verdächtig früh ins Bett gehen. Im Schlafzimmer zückte er ein paar selbst ausgedruckte Blätter mit Kindergeschichten zum Vorlesen und begann sofort mit der ersten Geschichte. Zunächst wusste ich gar nicht, was gerade los war. Aber anstatt mich zu wundern, lauschte ich seiner Stimme, verlor mich in der Geschichte und zuckte auf einmal zusammen, als der Wecker am nächsten Morgen seiner Pflicht nachkam.
Geschichten lesen, das kann mein Freund. „Gut geschlafen?“, fragte er mich zwinkernd am Frühstückstisch. Oh ja, wie ein Stein. Wie ein Gebirge.
Dann erzählte er mir von seiner Quelle: www.lese-spass.de
Doch die Seite hat noch mehr zu bieten: Für kleine Geschichtenliebhaber eignen sich Bücher wie „Kleiner Uri, was wären wir ohne dich?“ ideal zum Vorlesen und wer die Autorin bei der Vermarktung ihrer Werke unterstützen möchte, findet alles Wissenswerte unter der Rubrik „Wiederverkäufer“.
Für mich steht fest: In Zeiten des Stresses darf man vorm Schlafen auch gerne für einen Augenblick Kind sein und mit Mitte 20 einer wunderschönen Gute Nacht Geschichte für Kinder lauschen.
