Ja, ich befinde mich leider – wieder – im Prüfungszeitraum. Noch bis Ende August stehen einige Prüfungen an und dann Ende September noch eine. Die erste Prüfung war Makroökonomie, der Lernstoff sehr trocken. Ich frage mich bis jetzt, warum ich Konsumfunktionen von  Keynes & Co lernen musste, wenn hinter jeder Ausführung steht “unrealistisch”. Da ich diese Prüfung leider vor zwei Semestern in den Sand gesetzt hatte, durfte ich jetzt wieder ran. Die Angst war groß, einiges saß noch nicht richtig. Aber der Professor hat uns ein kleines Abschiedgeschenk gemacht. Die Klausur war nicht nur fair, sondern auch sehr einfach. Es kommt selten vor, dass ich mit einem Lachen aus einer Prüfung komme – aber hier war es der Fall.

Als ich nach der Prüfung dann nach Hause kam, erwartete mich ein kleiner Schock: Kühlschrank leer, sämtliches Geschirr dreckig (ich habe keinen Geschirrspüler). Dazu ein großes Zettelchaos auf Sofa und Couchtisch. Ich wollte mich eigentlich gemütlich aufs Sofa setzen, die Beine hochlegen und alles vergessen, was ich für die Prüfung gelernt hatte. Gut, nicht alles. Aber die ganzen unwichtigen Dinge schon. Aber das musste warten.

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