Kein leichter Weg: meine drei persönlichen Ziele

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Heute möchte ich Euch von meinem Weg erzählen, welchen ich im Juni 2015 eingeschlagen habe. Ich habe mir drei persönliche Ziele gesetzt, deren Erreichung aber einige Hürden mit sich brachten und auch immer noch bringen. Es ist definitiv kein leichter Weg, aber ich möchte ihn gehen.
Bisher habe ich dieses Thema gar nicht auf dem Blog angeschnitten – dies hatte diverse Gründe. Wer mir aber auf Instagram folgt, der hat es bestimmt mitbekommen. Seit Juli habe ich mein Leben grundlegend verändert und bin am Abnehmen. Jetzt möchte ich auch hier auf meinem Blog das Thema öfter erwähnen – falls es Euch interessiert. :)

winzieee nimmt ab

Es gab Ende Juni diesen berühmten „Klick-Moment“ – ich wollte so wie bisher nicht weitermachen. Die Hosen wurden schon wieder zu eng, gesundheitlich ging es mir immer schlechter und auch das eigene Körpergefühl erreichte einen Tiefpunkt. So konnte es nicht weitergehen, denn auch ich werde nicht jünger. Abnehmen wollte ich, gesünder leben und fitter werden – meine drei Ziele.

Da ich bereits seit Anfang des Jahres unbewusst öfter zu frischen Lebensmittel griff und Fertigprodukte immer mehr aus der Küche verschwanden, war es ein perfekter Zeitpunkt. Die Umstellung beim Essen wurde also nicht allzu groß. Okay, es war schon eine ziemlich Umstellung. Anfang des Jahres kochte ich 1-2x die Woche frisch, die restlichen Tage gab es im Prinzip Fertigprodukte. Tütchen auf, ins Wasser, umrühren, über die Nudeln und ab in den Backofen. Fertig ist das Essen. Es war bequem und geschmacklich ausreichend, aber eben völlig ungesund.

winzieee kocht

Zurück zum Juni. Seit einiger Zeit verfolgte ich auf Instagram die Abnehmgeschichten von anderen Frauen und war richtig motiviert. Das wollte ich auch! Ich wollte mich endlich wieder in meiner Haut wohlfühlen, fitter werden und gesünder leben. Einfach Spaß am Leben haben. So kam es, dass mein Freund und ich wieder im Fitnessstudio landeten. Der Vertrag dort bestand schon länger, aber es war eben dieses typische „bezahlen, aber nicht hingehen“. Kennen sicherlich einige, oder? :D

Was habe ich verändert?

Wir gingen zum Sport und ich fühlte mich danach unglaublich gut. Der Muskelkater war höllisch, aber ein schönes Gefühl. Von da an gingen wir 3x die Woche ins Fitnessstudio und die anderen Abende gab es zügige Spaziergänge von mindestens einer Stunde. Auch in der Küche tat sich unglaublich viel. Mittlerweile koche ich mindestens an 6 Tagen in der Woche frisch und (meistens) gesund. Dabei verzichte ich aber auf nichts, sondern verfolge eine langfristige Ernährungsumstellung. Schließlich möchte ich, wenn ich irgendwann mein Ziel erreiche, das Gewicht auch halten können und nicht sofort wieder zunehmen. Zumal ich einfach zu gerne esse und daher auf nichts verzichten möchte.
Dank ausreichender Bewegung ist das aber auch absolut kein Problem – so dürfen auch mal Chips, Schokolade und Cola in meinem Bauch landen. :)

Sport Bewegung

Durch die ganze Bewegung hatte ich auch irgendwie weniger Lust (und Zeit) Süßigkeiten zu essen. Früher war es normal, dass mal eine ganze Tafel Schokolade inhaliert wurde. Die Tüte Chips war immer griffbereit und wartete darauf, dass ich sie leere. Aber selbst wenn ich jetzt mal Lust auf Schokolade habe, ist es kein Problem. Ich esse einfach ein wenig Schokolade, nur eben keine ganze Tafel mehr.

Zusammenfassend:
Ich bewege mich deutlich mehr. Gehe zum Sport und mache dort Krafttraining und Ausdauertraining. An den anderen Tagen mache ich mit meinem Freund einen zügigen Spaziergang von mindestens einer Stunde. Im Sommer haben wir am Wochenende auch viele Touren durch die Wälder in der Umgebung gemacht.
Es wird kein Essen mehr bestellt. Kam früher der Pizza-/Dönerlieferant 2x die Woche, so haben wir im letzten halben Jahr ein Mal Döner bestellt. Wenn ich jetzt keine Lust auf Kochen habe, dann gibt es Brot. Aber das Essen zu bestellen ist keine Option mehr. Ansonsten koche ich aber 6x die Woche frisch, oft auch jeden Tag in der Woche. Auf Instagram könnt Ihr gerne ein bisschen stöbern, was es so Feines bei mir gibt.
Geholfen hat es mir, dass ich mit der App Lifesum meine Kalorien gezählt habe. So bekam ich ein Gefühl für die Lebensmittel und ihre Nährwerte. Zusätzlich gab es mir eine Hilfe für den Tag und ich wusste, ob es so in Ordnung war oder ich doch lieber etwas anderes Essen sollte als die Schokolade. :)
Mittlerweile tracke ich nur noch selten meine Kalorien – eher immer mal wieder als Kontrolle. Ob ich soweit im Rahmen liege.

Abnehmen hat auch „Nachteile“

Die ersten Kilos purzelten und ich fühlte mich großartig. Es tut sich was! Im September konnte ich meine Hosen bereits eine Nummer kleiner kaufen – das Gefühl war unbeschreiblich. Jetzt im Dezember habe ich bereits eine weitere Hosengröße verloren. Natürlich geht das auch ordentlich ins Geld, gerade bei den Hosen. Pullis und T-Shirts kann man zur Not auch jetzt noch tragen, aber bei Hosen sieht es sofort einfach nur blöd aus. Wobei ich es mittlerweile liebe und so gerne Kleidung kaufe. Neue Pullis, neue Hosen und sogar neue Schuhe. Es macht einfach viel mehr Spaß zu shoppen. Daher habe ich mir zu Weihnachten auch Gutscheine zum Shoppen gewünscht, wie zum Beispiel hier von Frontlineshop. Das passt perfekt, da ich demnächst auch noch neue Schuhe möchte. Meine im Juni gekauften Nike Schuhe sind doch schon etwas abgelaufen und da werden spätestens im Frühling neue Schuhe fällig. Mal schauen, welche es dieses Mal werden.

Ebenso liebe ich es mittlerweile Sportkleidung zu kaufen. Eine neues Sportshirt oder eine neue Sporthose ist nochmals eine große Motivation, schließlich möchte man dies auch ausführen. ;)

Bezüglich Kleidung kann so eine Abnahme wirklich schnell ins Geld gehen. Für das eigene Wohlbefinden ist es aber meiner Meinung nach auch wichtig, dass man sich passende Kleidung kauft. Es ist einfach noch mehr Motivation, wenn die neue Hose oder der neue Pulli passt.

Noch ein Nachteil: Es kostet Zeit. Natürlich könnte ich auch schnellere Gerichte zaubern, aber mittlerweile stehe ich jeden Abend eine Stunde in der Küche. Das ist in Ordnung, denn mein Freund und ich brauchen die Abwechslung beim Essen. Sonst kann es zu schnell passieren, dass dann doch eine Pizza bestellt wird. Daher gebe ich mir große Mühe, dass das Essen abwechslungsreich ist und es nicht langweilig wird.
Auch die Bewegung kostet natürlich Zeit. Aber diese Zeit nehme ich mir wirklich gerne, denn es ist für mich und meine Gesundheit.

Es gibt auch Rückschläge beim Abnehmen

Mitte September musste ich einen fiesen Rückschlag einstecken. Ich wurde Krank und an Sport war nicht zu Denken. Das Haus konnte ich kaum verlassen, denn der Körper wollte nicht so wie ich wollte. Das Wichtigste war dann, dass ich weiterhin gesund koche. Was auch perfekt geklappt hat. So gab es zumindest keine wirkliche Zunahme mehr, aber der Sport und die Bewegung fehlten mir. Im Oktober flogen mein Freund und ich in den Urlaub – es tat unglaublich gut. Kraft wurde getankt und ich konnte einfach mal abschalten. Mein Körper erholte sich und wir haben wieder mit Bewegung angefangen. Aber die Motivation für das Fitnessstudio war nicht mehr wirklich vorhanden.
Erst jetzt im Dezember haben wir es wieder zum Sport geschafft und zum Glück konnten wir das auch wieder sehr schnell in unsere Routine einbauen.

Rückschläge gibt es immer. Man wird krank oder die Motivation ist einfach weg. Wichtig ist, dass man sein Ziel nie aus den Augen verliert. Hätte mir jemand Anfang Juni gesagt, dass ich Joggingshosen kaufe und diese zum Sport trage und nicht zum Chillen auf der Couch, den hätte ich sicherlich ausgelacht. :)

Für das nächste Jahr habe ich mir viel vorgenommen und möchte gerne mein Ziel erreichen. Aber bereits 2015 habe ich so viel geschafft und bin wirklich stolz auf mich. Ich lebe gesünder, werde immer fitter und fühle mich (meistens) deutlich wohler. Mein Körper spielt mir nicht mehr so viele Streiche und ich hoffe, dass mir das auch für die Uni hilft. Der Weg ist noch lang, aber mein Freund hilft mir bei der Erreichung des Ziels wirklich großartig. <3

Interessiert Euch meine Geschichte und möchtet Ihr mehr darüber erfahren?

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winzieee

Anna-Christin ist absolut vernarrt in Nagellacke und interessiert sich beautymäßig sonst noch für alles, was sie anspricht und -springt. Derzeit ist sie noch brave Studentin, nutzt aber jede freie Zeit, um die Nägel hübsch zu lackieren. Außerdem liebt sie gutes Essen und hat eine Schwäche für Süßes.

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10 Comments on “Kein leichter Weg: meine drei persönlichen Ziele”

  1. Hey!
    Ich habe Deinen Blog über Deinen Link bei Facebook gefunden und bin, weil ich selbst diesen Schlüsselmoment im letzten Jahr hatte, bei diesem aktuellen Eintrag mit großem Interesse hängen geblieben. Ich würde gerne mehr darüber hier lesen!
    Guten Rutsch und Dir ein erfolgreiches, gesundes neues Jahr!
    Viele Grüße,
    Claudi

  2. Ja, supergerne.
    Selbst habe ich zwar keine Gewichtsprobleme mehr aber den Weg von Anderen mit zu lesen, hilft mir mein Gewicht im Griff zu behalten.
    Vor ein paar Jahren habe ich mir 15 kg abgeschufftet und bei meiner Größe war das ganz schön viel und ich bin so froh das ich mein Gewicht relativ halte.
    Aber auch das braucht Motivation 😉
    Liebe Grüße
    Brigitta

  3. hach ich finde es so toll, deine Story zu lesen. schön dass du dich entschlossen hast, einen Beitrag dazu zu schreiben. :) Ich freue mich wirklich sehr, dass du dich jetzt viel wohler fühlst – und vor allem, dass du das auch in Zukunft tun wirst – und einfach Spaß an deiner neuen Lebensweise hast!
    Ich bin auch gerade am überlegen, was ich hier zu Hause ändern kann. Seit dem Umzug gibt es wieder jeden Tag Mittag von Oma, was zwar super praktisch (und natürlich lecker) ist, aber auf Dauer irgendwie nicht mehr das, was mein Körper will. Vielleicht führe ich wenigstens ein paar Tage ein, an denen ich lieber selber für mich koche- und dann das, worauf mein Körper gerade Lust hat. Vor allem ohne fettige Soßen, die gehen mir nämlich langsam auf den Geist!
    Tagsüber bewege ich mich hier auch weniger. Es macht sich schon bemerkbar, wenn man nicht mal wenigstens zum Mittagessen über den Campus flitzt! :D Aber hier ist es auch immer so nebelig… :( Sport mache ich natürlich trotzdem noch, aber statt 5-6 mal die Woche sind es „nur“ noch 3 mal, dummerweise an 3 Tagen hintereinander- und dann sitze ich wieder 4 Tage. XD Dieses Gammel-Gefühl, dass man dadurch bekommt, mag ich einfach nicht mehr! Dafür bin ich in den letzten 6 Jahren eindeutig zu sehr zum Sport-Junkie geworden. Und du bist jetzt ebenfalls auf einem guten Weg dahin, und das gefällt mir! :D

    1. Daaanke <3
      Man merkt schnell, wenn man nicht mehr selbst kocht. Die Woche in der Heimat war diesbezüglich zwar ganz nett, aber ich esse mittlerweile doch lieber mein selbst gekochtes Essen.
      Da liegen deine Aktivitäten natürlich echt super: 3 Tage Sport und danach 4 Tage Pause :D

      Ich bin zwar noch nicht an dem Punkt, wo ich mich riesig auf Sport freue, aber ohne geht es auch nicht. Da fehlt bereits was. Vielleicht fange ich ja irgendwann sogar mal wieder mit Fußball an. ;)

  4. Jaaaaaa!!!! Ich möchte unbedingt mehr erfahren!!!!!
    Da ich ein Jahr lang keinen nennenswerten Sport treiben konnte und ein wenig frustriert war, muss ich es nun auch wieder anpacken und ich warte darauf, dass ich meinen inneren Schweinehund überwinde.
    Dein Bericht hat mich gerade sehr motiviert.
    LG
    Sabienes

  5. Hab grad auf Facebook dein Bild gesehen, wo du gezeigt hast, wie viel du abgenommen hast.
    Hab dann gleich mal in dem Artikel hier vorbeigeschaut.

    Das ist wirklich unfassbar motivierend.
    Ich möchte ger 10kg abnehmen und mich vor allem wieder fitter fühlen – ich war durch eine chronische Zahnentzündung das letzte halbe Jahr die ganze Zeit krank. Und jetzt hast du mich richtig motiviert, mir gesundes Essen zu kaufen und Sport zu machen.
    Danke dafür! :)

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