Abnehmen: So motiviere ich mich zum Sport

Sport – Fluch und Segen zugleich. Hätte man mir früher gesagt, dass ich gerne zum Sport gehe, hätte ich denjenigen ausgelacht – laut! Ich habe zwar 10 Jahre Fußball gespielt, aber seit 8 bis 9 Jahren stand Sport nicht mehr auf meinem Plan. Im Gegenteil: Ich verband mit Sport eine zu große Anstrengung, die ich mit immer höherem Gewicht einfach nicht wollte. Ich nenne es ganz einfach Faulheit. ;)
winzieee nimmt ab

Seit Juni 2015 treibe ich aber regelmäßig Sport, mit einer kleinen Ausnahme aufgrund von Krankheit. Und in der Pause merkte ich direkt: es fehlt. Und das ist für mich ein wirklich gutes Zeichen gewesen.
Gerade beim Abnehmen ist Sport natürlich eine gute Unterstützung, aber ein Punkt ist mir mittlerweile viel wichtiger: Ich werde fitter!
Doch auch ich kann mich nicht immer zum Sport aufraffen und daher möchte ich Euch heute ein paar Tipps geben, wie ich mich zum Sport motiviere. Klar, es klappt nicht immer und ich lasse mal eine Sporteinheit sausen, aber es sollte eben nicht zu oft vorkommen. ;)

Fitness / Gesundheit

Wie bereits gesagt, meine Fitness verbessert sich mit jeder Sporteinheit. Und dieser Punkt motiviert mich wirklich riesig. Jedes Trainings trägt dazu bei, dass ich besser werde. War früher bereits das Einkaufen anstrengend, erledige ich dies mittlerweile mit Links. Die kleine Steigung in der Straße ist gar nicht mehr so steil wie früher. ;)
Denkt einfach immer daran: Mit jedem Training werdet Ihr fitter und verbessert Eure Gesundheit.

Die Trainingsart wechseln

Nach einem 3/4 Jahr im Fitnessstudio, brauchte ich einfach eine Abwechslung. Immer nur Crosstrainer und Krafttraining wird auf Dauer langweilig und man wird unmotiviert.
Daher mein Tipp: Wechselt die Übungen oder die Sportarten immer mal, sodass das Training nicht zu eintönig wird.

Joggen Nike
Ich selbst habe jetzt mit dem Joggen angefangen, das Wetter lädt dazu ja auch förmlich ein. Noch bin ich zwar sehr langsam, aber jedes Mal wird es ein wenig besser.

Neue Sportkleidung

Shoppen macht glücklich, neue Kleidung macht glücklich und neue Kleidung tragen macht noch glücklicher.

Was passt da also besser, als sich mal neue Sportkleidung zu gönnen. Die Motivation für die nächsten Trainingseinheiten steigt ins Unermessliche, man möchte die neuen Stücke schließlich ausführen. ;)
Ich selbst habe mir im Rahmen der Glamour Shopping Week auch einige neue Teilchen gegönnt, u.a. ein schickes Laufshirt von Nike in Knallorange (siehe oben). :D

Trainingspartner suchen

Alleine trainieren ist zwar auch ganz nett, aber zu zweit macht es doch viel mehr Spaß. Und es gibt weniger Ausreden, schließlich möchte man das Training nicht absagen müssen.
Ich habe das Glück, dass mein Freund mit mir trainiert und wir uns somit gegenseitig motivieren können. Wobei: er muss mich öfter motivieren als ich ihn. ;)
Aber ein Trainingspartner kann unglaublich motivieren und zudem macht es mehr Spaß, als wenn man sein Training ganz alleine durchziehen würde.
Sucht Euch am besten jemanden, der die gleichen Ziele hat wie Ihr – so könnt Ihr gemeinsam trainieren und Euch motivieren.

Daran denken, warum man angefangen hat

Wenn ich eigentlich zum Training “müsste”, aber immer noch auf der Couch liege, dann führe ich mir einfach vor Augen: Warum habe ich mit dem Sport angefangen?
Jeder Schritt bringt mich sowohl meinem Ziel beim Abnehmen als auch meiner Fitness näher und genau deswegen habe ich doch angefangen. Wenn man dann mehrere Einheiten ausfallen lässt, geht die hart erarbeitete Fitness auch langsam wieder weg.
Außerdem ist das Gefühl nach dem Training doch viel besser und man braucht kein schlechtes Gewissen haben. :)
Bei mir kommt noch der Punkt dazu, dass ich mit dem Training (besonders Krafttraining) schlaffer Haut durch die Abnahme entgegenwirken möchte. Ein wichtiger Faktor, der sehr motivierend sein kann.

Belohnen!

Ich finde es ganz wichtig, dass man sich auch mal belohnt. Gerade wer am Abnehmen ist, der verbietet sich doch recht viel und wenn man doch mal ein wenig ungesünder isst, kommt sofort das schlechte Gewissen um die Ecke geschlendert.
Wer regelmäßig Sport treibt, der darf sich auch dementsprechend mal was gönnen. Wobei es dabei auch nicht unbedingt um Essen gehen muss.
Eine tolle Gesichtsmaske nach dem Sport, ein entspannendes Bad usw. – mit solchen Kleinigkeiten kann man sich nach dem Sport wunderbar belohnen und verbindet mit dem Sport ein weiteres tolles Gefühl.

Fitnesstracker

So ein Fitnesstracker kann wirklich richtig schön motivieren. Gerade wenn man sieht, dass man um 19 Uhr erst 3.000 Schritte zurückgelegt hat.
Ich nutze z.B. den Polar A360 und kann dort u.a. ein Tagesziel festlegen. Habe ich am Abend erst 20% vom Tagesziel erreicht, motiviert mich dies zum Sport. Und wenn der Balken hinterher >100% anzeigt, gehe ich auch noch mit einem guten Gefühl ins Bett.

Sport Bewegung

Letztendlich kann man natürlich noch so viele Tipps geben, aber Ihr müsst es wollen! Es bringt nichts, wenn Ihr Euch immer nur zum Sport zwingt, dann verliert man noch schneller die Lust daran. Daher ist es sehr wichtig, dass Ihr eine Sportart findet, die EUCH Spaß macht. :)
Auch kleine Workouts zu Hause können schon viel ausmachen – z.B. durch Fitnessvideos von YouTube.

Und immer daran denken: Je fitter Ihr seid, desto wahrscheinlicher überlebt Ihr die Zombieapokalypse. ;)

Wie motiviert Ihr Euch zum Sport?

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winzieee

Anna-Christin ist absolut vernarrt in Nagellacke und interessiert sich beautymäßig sonst noch für alles, was sie anspricht und -springt. Derzeit ist sie noch brave Studentin, nutzt aber jede freie Zeit, um die Nägel hübsch zu lackieren. Außerdem liebt sie gutes Essen und hat eine Schwäche für Süßes.

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12 Comments on “Abnehmen: So motiviere ich mich zum Sport”

  1. Ich war früher sehr sportlich. Das ist leider irgendwie eingeschlafen. Sobald ich wieder gesund bin (meine Bronchitis geht einfach nicht weg), fange ich auch wieder mit dem Joggen an :)

    1. Hachja, früher: da war ich auch richtig schön sportlich. :D
      Aber erstmal schön auskurieren – so eine Bronchitis kann echt böse sein :)

  2. Für mich steht auch regelmäßig wechseln ganz oben. Ich kann Dinge nicht lange machen; sie werden mir einfach dann zu langweilig und es gibt beim Sport eigentlich auch regelmäßig den Punkt, dass ich was neues brauche. Aktuell überlege ich schon, was ich als neues dazunehmen kann – werde Dienstag mal zum Drachenboottraining unserer Firma gehen; mal sehen wie das ist.

    Ein neues Outfit steht im Motivationstief auch immer weit oben – mein Chef hat sich erst letzte Woche komplett neu eingekleidet, nachdem er beschlossen hat mal wieder Sport zu treiben – also auch bei Männern zieht die Taktik :D

    Ich raffe mich auch an Tagen auf, an denen ich eigentlich gar keinen Bock habe, denn das tolle Gefühl danach ist einfach noch viel besser, wenn man vorher irgendwie down war.

    Keep going :D

    Liebe Grüße
    Romy
    ***
    Freue mich immer über Besuch auf Leichtlebig

    1. Haha, also auch Männer ticken so :D
      Ich unterscheide bei mir zwischen “keine Lust” und “wirklich so gar keine Lust” und bei ersterem gehe ich dann auch zum Sport. Ich versuche aber, es nicht als Pflicht zu sehen und daher gehe ich nicht, wenn so gaaaar keine Lust da ist. Einfach, um mit Sport positive Gefühle zu verbinden und es nicht als Pflicht zu sehen – ich möchte ja Spaß am Sport haben :)

    2. oh ja, das Gefühl nach dem Sport ist einfach immer großartig, Endorphineeee. Hab ich in meiner Motivations-Auflistung glatt vergessen, obwohl ich damit anfangen wollte :D

  3. Hi,
    Dein Beitrag kommt für mich wie gerufen…. ich will ab morgen wieder meinen Hintern hoch bekommen. Ich hoffe, dieses Mal halte ich durch…. Wenn ich “meinen Weg” gefunden habe, werde ich sicherlich darüber berichten. Zum Einstand bin ich heute eine Extra-Große Runde mit dem Hund gelaufen.
    Nach einem Tracker werde ich mich auch umsehen
    Liebe Grüße
    Anke

    1. Große Runden mit dem Hund sind ein super Anfang! Ich habe letztes Jahr auch gerne einfach große Spaziergänge gemacht – besonders, als das Wetter so schön war. Da war an Joggen noch nicht zu denken, aber für das Fitnessstudio einfach zu schönes Wetter. :)

  4. Das sind tolle Tipps, die ich mir unbedingt auch selbst einmal wieder zu Herzen nehmen muss. Wenn der Alltag so richtig zuschlägt, strudelt man manchmal so vor sich hin und verdrängt die wichtigen Dinge, die gut für Körper und Geist sind.

    Liebst,
    Nadine

    1. Man muss sich auch im Alltag Zeit für sich selbst und den Körper nehmen – klappt zwar nicht immer, aber wenn man seine Routine findet, ist es nicht mehr so schwer. :)
      Und der Körper dankt es einem natürlich :)

  5. Ein super Beitrag! :) Bei mir ist es zum einen, dass mir der Sport richtig Spaß macht (weil ich eben die Sportarten gefunden habe, dich liebe- auch wenn jedes Training einen “warum tu’ ich mir das eigentlich an”-Teil enthält). Zum anderen die Tatsache, dass ich ohne regelmäßiges Training starke Rückenschmerzen habe. Und am meisten hilft es mir aber, feste Zeiten für Gruppentrainings zu haben- mit dem von dir angesprochenen Trainingspartner klappt das natürlich genauso gut. :) Und letztendlich ist es auch der Ehrgeiz, der unglaublich motiviert: Ich will einfach immer besser werden und die Mukkis wachsen sehen! ;)

  6. Hihi – also ich finde deinen letzten Satz den motivierendsten! “Je fitter Ihr seid, desto wahrscheinlicher überlebt Ihr die Zombieapokalypse.”
    GRANDIOS -jetzt bin ich dein Fan :D
    zaubersauberglitzergrüße und dir weiterhin viel Motivation und Erfolg!! :)

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